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Geteilte Aufgabenlisten, die im Team funktionieren

Zusammenarbeit gerät ins Stocken, wenn alle beschäftigt sind und niemand genau weiß, wer was macht. Eine geteilte Aufgabenliste kann das lösen, wenn sie gut eingerichtet ist. Ist sie schlecht eingerichtet, verlagert sie dasselbe Durcheinander nur in eine App. Dieser Artikel stellt ein paar einfache Regeln vor, mit denen eine geteilte Liste einem Team nützt.

Was braucht eine geteilte Aufgabenliste, damit sie funktioniert?

Klarheit. Jede Aufgabe braucht eine zuständige Person, ein klares Ergebnis und ein Fälligkeitsdatum, wenn es eine Frist gibt. Eine gute geteilte Liste hält fest, wer was bis wann erledigt. Als Sammelstelle für vage Ideen taugt sie viel weniger.

Nimm zwei Aufgaben als Beispiel. „Newsletter“ sagt dem Team fast nichts. „Entwurf des März-Newsletters bis Donnerstag zur Durchsicht schicken“, einer Person zugewiesen, sagt allen, wer zuständig ist, wie das fertige Ergebnis aussieht und wann es fällig ist.

Wenn Aufgaben so klar formuliert sind, werden Statusmeetings kürzer. Alle können auf der Liste nachsehen, statt sich gegenseitig nach dem Stand zu fragen.

Wie vermeidest du doppelte Arbeit?

Mach die Liste zu dem einen Ort, an dem die Arbeit des Teams festgehalten wird, und halte sie für alle Beteiligten sichtbar. Wenn die ganze Arbeit an einem Ort steht, sehen alle, was schon läuft, bevor sie mit derselben Sache anfangen.

Doppelte Arbeit beginnt oft mit Anfragen, die über verschiedene Kanäle kommen. Eine Person bekommt eine Anfrage per E-Mail, eine andere hört im Meeting davon, und beide fangen an, daran zu arbeiten. Hier hilft eine einfache Regel: Wird aus einer Anfrage Arbeit, kommt sie auf die Liste, bevor jemand anfängt.

Halte die Liste außerdem aktuell. Eine Aufgabe, die letzte Woche erledigt wurde, aber immer noch als offen dasteht, sorgt für dasselbe Durcheinander wie eine Aufgabe, die nie aufgeschrieben wurde.

Sollte jede Aufgabe eine zuständige Person haben?

Ja. Eine Aufgabe ohne zuständige Person erledigt oft niemand, weil alle annehmen, dass sich schon jemand anderes darum kümmert. Wenn du eine Aufgabe einer Person zuweist, heißt das nicht, dass sie allein daran arbeitet. Es heißt, dass eine Person dafür verantwortlich ist, die Aufgabe voranzubringen, bei Bedarf um Hilfe zu bitten und ihren Stand aktuell zu halten.

Scheint eine Aufgabe zwei Zuständige zu brauchen, sind es meist zwei Aufgaben. Teil sie so auf, dass für jeden Teil genau eine Person verantwortlich ist.

Wie bleiben alle auf dem gleichen Stand?

Halte das Gespräch bei der Arbeit. Ist die Diskussion zu einer Aufgabe über E-Mail, Chat und Besprechungsnotizen verteilt, findet man den Zusammenhang später nur schwer wieder. Stehen Fragen, Entscheidungen und Dateien direkt an der Aufgabe, sieht jede Person, die sie öffnet, den ganzen Verlauf.

Das hilft auch, wenn jemand nicht da ist. Übernimmt jemand aus dem Team eine Aufgabe, lässt sich nachlesen, was schon vereinbart wurde, statt alle zu bitten, es noch einmal zu erklären.

Wie viele Listen sollte ein Team haben?

So viele, dass jede Liste ein klares Thema hat. Eine einzige Liste für alles wird schnell unübersichtlich. Eine Liste pro Projekt, Kunde oder Verantwortungsbereich ist meist einfacher, weil alle die Liste öffnen können, die sie betrifft, und die anderen geschlossen lassen.

Es muss auch nicht alles geteilt werden. Oft gibt es persönliche Notizen oder Erinnerungen, die mit der gemeinsamen Arbeit zu tun haben. Wenn sie privat bleiben und trotzdem in derselben Liste stehen, braucht es keine zweite Liste, von der sonst niemand weiß.

Ein paar gemeinsame Regeln

Geteilte Listen funktionieren am besten, wenn sich das Team zu Beginn auf ein paar Grundregeln einigt:

  • Jede Aufgabe hat eine zuständige Person.
  • Aufgaben mit einer echten Frist bekommen ein Fälligkeitsdatum.
  • Fragen zu einer Aufgabe werden an der Aufgabe gestellt.
  • Die zuständige Person markiert eine Aufgabe als erledigt, sobald sie fertig ist.
  • Einmal pro Woche geht jemand die Liste durch und streicht Aufgaben, die nicht mehr gebraucht werden.

Keine dieser Regeln kostet viel Zeit. Zusammen halten sie die Liste so aktuell, dass alle dort nachsehen, bevor sie nach dem Stand fragen.

Fang mit einer Liste an

Du musst nicht die ganze Arbeit deines Teams auf einmal umziehen. Such dir einen Bereich aus, in dem oft unklar ist, wer was macht, zum Beispiel die To-dos nach dem wöchentlichen Meeting. Trag diese Aufgaben in eine geteilte Liste ein, vereinbare mit deinem Team die Regeln oben und probier das ein paar Wochen lang aus. Wenn es hilft, nimm die nächste Liste dazu.

Wabi wurde für diese Art von Arbeit entwickelt. Du kannst jede Liste mit einer Kollegin oder dem ganzen Team teilen, und jede Aufgabe hat ihren eigenen Chat für Fragen und Dateien. Lies mehr über geteilte Listen in Wabi.

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